Rhodiniert

Rhodium ist eines der seltensten und teuersten Edelmetalle der Welt – etwa zehnmal teurer als Gold. Bei rhodiniertem Schmuck wird eine hauchdünne Rhodiumschicht auf das Metall aufgebracht. Das Ergebnis: ein kühler, fast spiegelnder Weißton und eine deutlich härtere Oberfläche.

Warum Silber und Weißgold rhodiniert werden

Reines Silber hat einen warmen, leicht gelblichen Unterton. Weißgold ebenfalls – es ist schließlich eine Goldlegierung, kein von Natur aus weißes Metall. Die Rhodinierung gibt beiden diesen kühlen, platinartigen Glanz, den viele als "echtes Weiß" empfinden. Gleichzeitig schützt die Rhodiumschicht vor Kratzern und verzögert das Anlaufen bei Silber erheblich.

Die Sache mit der Haltbarkeit

Rhodinierung ist keine Einmal-für-immer-Lösung. Die Schicht trägt sich mit der Zeit ab, besonders an Stellen mit viel Hautkontakt – Ringinnenseiten, Ohrclips, Kettenverschlüsse. Nach ein bis drei Jahren kann eine Auffrischung nötig sein. Jeder Juwelier kann nachrhodinieren, kostet meist zwischen 20 und 40 Euro pro Stück.

Wo du es bei AGVA findest

Einige unserer Silber-Pieces sind rhodiniert – erkennbar am besonders kühlen, hellen Glanz. Bei der Mehrfachvergoldung nutzen wir Rhodium teilweise als Zwischenschicht, was die Haltbarkeit der Goldauflage verbessert.

Verwandte Begriffe: 925 Sterling Silber · Mehrfachvergoldung · Anlaufschutz

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