Klingt nach Vergoldung, ist aber ein anderer Prozess. Bei goldplattiertem Schmuck wird eine vergleichsweise dicke Goldschicht mechanisch auf das Trägermaterial aufgebracht – durch Hitze und Druck verschmolzen, nicht galvanisch abgeschieden. Die Goldschicht ist dadurch deutlich dicker als bei klassischer Vergoldung, typischerweise 5 Prozent des Gesamtgewichts oder mehr.
Der Unterschied zur Vergoldung
Vergoldung trägt Gold in Mikrometern auf – hauchdünn, aber ausreichend für Optik und Haptik. Goldplattierung arbeitet mit echten Schichten, die sich messen lassen ohne Mikroskop. Das macht goldplattierten Schmuck robuster gegen Abrieb, aber auch teurer und schwerer. Der Nachteil: Die mechanische Verbindung kann sich bei minderwertiger Verarbeitung lösen – dann blättert die Goldschicht regelrecht ab, statt sich gleichmäßig abzutragen.
Wann Goldplattierung Sinn ergibt
Bei Schmuck, der extremer Beanspruchung ausgesetzt ist. Eheringe zum Beispiel, die jahrzehntelang täglich getragen werden. Oder Uhrengehäuse. Für Ohrringe und Ketten ist hochwertige Vergoldung (Vermeil) meist die bessere Wahl – leichter, günstiger, und bei ordentlicher Schichtdicke genauso langlebig.
Was wir bei AGVA machen
Goldplattierung findest du bei uns nur bei ausgewählten Echtgold-Produkten, wo die Technik wirklich Sinn ergibt. Unsere vergoldeten Pieces setzen auf Vermeil – mehrfach galvanisch vergoldet auf 925er Silber. Für den Alltag die smartere Lösung.
Verwandte Begriffe: 18 Karat Vergoldung · Vermeil · Mehrfachvergoldung · Echtgold