Creolen

Runde Ohrringe, die einen Kreis bilden – mal winzig, mal tellergroß, mal hauchdünn, mal dick wie ein Fingerring. Der Name kommt von "criollo", dem spanischen Wort für die in Amerika geborenen Nachkommen europäischer Einwanderer. Creolen waren in der Karibik und Lateinamerika jahrhundertelang Statussymbol und kulturelles Statement. Heute sind sie schlicht: ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt.

Was Creolen von anderen Ohrringformen unterscheidet, ist ihre Präsenz. Sie rahmen das Gesicht, betonen die Kieferlinie, machen aus einem schlichten Outfit ein Statement. Je größer der Durchmesser, desto dramatischer der Effekt. Die süße Stelle für den Alltag liegt irgendwo zwischen 15 und 25 Millimetern – auffällig genug, um registriert zu werden, dezent genug für den Arbeitsplatz.

Beim Material lohnt sich Qualität besonders. Creolen sind ständig in Bewegung, schleifen am Kragen, verfangen sich im Schal. Billige Vergoldung nutzt sich an den Reibungspunkten schnell ab. Und weil sie größer sind als Stecker, fällt jeder Makel sofort auf.

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