18 Karat Vergoldung

Vergoldung bedeutet: Eine Schicht echtes Gold wird auf ein anderes Metall aufgebracht. 18 Karat gibt dabei den Goldgehalt dieser Schicht an – 75 Prozent Feingold. Das Trägermaterial darunter kann alles Mögliche sein: Messing, Kupfer, Edelstahl – oder eben 925er Sterling Silber. Die Qualitätsunterschiede sind enorm.

Schichtdicke schlägt Karat-Zahl

Nicht jede Vergoldung ist gleich. Die Schichtdicke variiert von 0,05 Mikrometern (dünner als ein Bakterium) bis zu 5 Mikrometern und mehr. Billiger Modeschmuck nutzt hauchdünne Schichten auf minderwertigem Trägermaterial – nach ein paar Wochen schimmert das Messing durch. Hochwertige Vergoldung auf gutem Träger hält Jahre. Das Trägermaterial entscheidet auch über Hautverträglichkeit: Vergoldetes Messing kann bei empfindlicher Haut Reaktionen auslösen, vergoldetes Sterling Silber nicht.

Die richtigen Fragen stellen

Frag nach der Schichtdicke und dem Trägermaterial. Seriöse Anbieter nennen beides. "Vergoldet" allein sagt gar nichts. Achte auf Begriffe wie "Vermeil" (mindestens 2,5 Mikrometer auf Sterling Silber) oder "mehrfach vergoldet". Und: Guter vergoldeter Schmuck hat Gewicht. Wenn sich ein Ring anfühlt wie Plastik, stimmt was nicht.

Bei AGVA

Unsere vergoldeten Pieces tragen eine 18-Karat-Mehrfachvergoldung auf 925er Sterling Silber. Die Kombination aus hochwertigem Trägermaterial und dicker Goldschicht ist das, was im Fachjargon Vermeil heißt – und was den Unterschied zwischen "sieht aus wie Gold" und "fühlt sich an wie Gold" ausmacht.

Verwandte Begriffe: Vermeil · Mehrfachvergoldung · 925 Sterling Silber

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