Ohrhänger

Alles, was am Ohrläppchen baumelt, statt daran zu kleben. Die Länge variiert von kaum spürbar bis schulterklopfend, die Formen von klassischen Tropfen über geometrische Gebilde bis zu asymmetrischen Kunstwerken. Was alle Ohrhänger gemeinsam haben: Sie bewegen sich. Mit jeder Kopfdrehung, jedem Nicken, jedem Windstoß.

Diese Bewegung macht Ohrhänger auffälliger als jede andere Ohrringform – und gleichzeitig anspruchsvoller. Ein schlecht gemachter Ohrhänger hängt schief, dreht sich falsch, verdreht sich im Laufe des Tages so, dass nur noch die Rückseite nach vorn zeigt. Ein guter Ohrhänger ist so konstruiert, dass er immer richtig fällt, egal wie wild der Tag wird.

Gewicht ist dabei der kritische Faktor. Schwer heißt nicht automatisch hochwertig – es heißt vor allem: zieht am Ohrläppchen. Für Ohrringe, die du länger als eine Stunde tragen willst, gilt: So leicht wie möglich bei maximaler Optik. Hohlformen statt Vollmaterial, filigrane Strukturen statt massiver Klötze.

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