Mehrfachvergoldung

Statt einer einzigen Goldschicht werden mehrere Schichten aufgetragen – mit Zwischenschritten. Erst eine Grundierung, die das Silber versiegelt. Dann eine erste Goldschicht. Dann oft eine Zwischenschicht aus Palladium oder Rhodium. Dann die finale Goldschicht. Der Aufwand ist höher, das Ergebnis stabiler.

Warum mehr Schichten länger halten

Jede Schicht erfüllt eine Funktion: bessere Haftung, höhere Kratzfestigkeit, längere Farbstabilität. Einfach vergoldeter Schmuck zeigt nach einigen Monaten Abrieb – zuerst an den Kanten und Stellen, die oft berührt werden. Mehrfach vergoldeter Schmuck ist widerstandsfähiger. Die Zwischenschichten verhindern auch, dass Stoffe aus dem Trägermaterial an die Oberfläche wandern. Das ist der Grund, warum günstiger vergoldeter Schmuck irgendwann grünliche Ränder hinterlässt – und guter nicht.

Unsichtbar, aber entscheidend

Leider erkennst du Mehrfachvergoldung nicht mit bloßem Auge. Du bist auf die Angaben des Herstellers angewiesen. "Vergoldet" sagt nichts über die Schichtanzahl. "Mehrfach vergoldet" oder "PVD-beschichtet" sind bessere Zeichen. Am sichersten ist die Nachfrage – oder ein Shop wie wir, der von sich aus transparent kommuniziert.

Bei uns:

Alle unsere vergoldeten Stücke sind mehrfach beschichtet. Der Prozess ist aufwändiger und teurer, aber der Unterschied zeigt sich im Alltag. Nach Jahren Tragezeit sieht unser Schmuck immer noch aus wie neu – nicht wie abgewetzter Modeschmuck.

Verwandte Begriffe: 18 Karat Vergoldung · Vermeil · PVD-Beschichtung

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