Das Wort klingt nach Chemielabor, dabei ist Acetat einer der ältesten Kunststoffe überhaupt – und einer der wenigen, die aus Pflanzen statt aus Erdöl hergestellt werden. Gewonnen wird es aus Zellulose, also dem Grundgerüst von Pflanzenzellen. Bei Haarklammern bedeutet das: Ein Material, das sich warm anfühlt statt kalt, das Farben tiefer leuchten lässt und das nicht splittert wie billiges Plastik. Acetat hat diese besondere Transluzenz – Licht fällt hindurch und erzeugt Tiefe statt Plastikglanz.
Warum das vor dem Kauf wirklich wichtig zu wissen ist
Der Unterschied zwischen Acetat und Acryl zeigt sich spätestens beim Anfassen. Acryl fühlt sich kühl und glatt an, Acetat hat eine gewisse Wärme. Noch wichtiger: Acetat ist flexibler. Eine Acryl-Haarklammer, die dir runterfällt, splittert gern in scharfkantige Stücke. Eine Acetat-Klammer überlebt den Sturz meistens unbeschadet. Und falls sie doch bricht, dann sauber – ohne gefährliche Splitter.
Woran du echte Acetat Haarklammern erkennst
Halte die Klammer gegen Licht. Echtes Acetat hat Tiefe, du siehst quasi "in" das Material hinein. Billiges Plastik reflektiert nur an der Oberfläche. Außerdem: Acetat riecht leicht nach Essig, wenn du dran reibst (daher der Name – Essigsäure ist an der Herstellung beteiligt). Und es fühlt sich nie so kalt an wie Kunststoff aus Erdöl.
Bei AGVA
Alle unsere nicht-metallischen Haarklammern bestehen aus Acetat – genauer gesagt aus Baumwoll-Acetat, der hochwertigsten Variante. Kein Acryl, kein billiges Plastik.
Verwandte Begriffe: Baumwoll-Acetat · Holz-Acetat · Tortoise